Vom Barfußpfad bis zum Stall für Esel und Ziegen

Kostenlos aber nicht umsonst sind die Besuche der Gersthofer Kolpingnikoläuse, wenn sie von Anfang November bis Weihnachten zu rund 150 Auftritten ausschwärmen, um Schulen, Kindergärten, Firmen und Familien mit Kindern zu besuchen. Bis zu acht Teams, bestehend aus Bischof Nikolaus, Knecht Rupprecht und einem Fahrer, sind dabei im Einsatz, wie Obernikolaus Thomas Liebert berichtete. Aber auch im Sommer sind die Nikoläuse der Kolpingsfamilie unterwegs. Kürzlich wurden die gesammelten Spenden in Höhe von insgesamt 13.000 Euro unter dem Motto „Von Kindern für Kinder“ an verschiedene Organisationen übergeben, die sich um das Wohl von Kindern kümmern.

Die Verwendungszwecke der Spende der Kolpinger-Nikoläuse sind vielfältig

Im lauschigen Park der St.-Gregor-Jugendhilfe wurden die gesammelten Spenden verteilt. Die Verwendungszwecke sind vielfältig. Mobiliar für eine schulvorbereitende Einrichtung will die St.-Gregor-Jugendhilfe anschaffen, für eine wöchentliche Obst- und Gemüsekiste sowie Ausflüge ins Spaßbad oder den Märchenwald werden die Mittel beim Sozialdienst Katholischer Frauen verwendet. Fahrräder und Zubehör will man im Kinderzentrum Frere Roger anschaffen, um Kindern aus prekären Familien Fahrradtouren zu ermöglichen. Bei den Dachskindern werden individuelle Maßnahmen für Kinder mit Mehrfachbehinderung finanziert.

Das evangelische Kinder- und Jugendhilfezentrum will die Spende für die Anlage eines neuen Außengeländes mit einem „Barfußpfad“ bei der in die Jahre gekommenen Tagesbetreuung verwenden. Über einen Zuschuss zur Erneuerung des Fußbodens in einem Kinderheim in Ecuador freut sich die Kinderhilfe Ecuador.

Im Paulihof werden die Stallungen für die Esel, Ponys und Ziegen renoviert. Ein besonderes Anliegen ist den Nikoläusen das Kinderhospiz St. Nikolaus, in dem Kinder und Eltern im Krisenmodus betreut werden. Dort soll die Zuwendung für Maltherapie verwendet werden. „Es ist immer wieder interessant zu erfahren, wie die Spenden verwendet werden“, waren sich die Nikoläuse, Rupprechte und Fahrer einig.

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